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die Geschichte
Vor dem Bündnis der 7 Völker
4000 vChr bis 900 vChr
Auf Grund der unterschiedlichen Ansichten und Kulturen gab es von 4000 v Chr bis 890 v Chr dauerhaft Konflikte zwischen den unterschiedlichen magischen Spezies, die nicht selten zu handfesten Kämpfen ausgeartet sind.Die Vampire waren bei keiner Spezies gern gesehene Gäste, auf Grund der Tatsache, dass sie sich von magischem Blut ernähren mussten. Die Magierinnen und Magier waren als schwache Spezies verschrien, wurden aber auch als verhasst angesehen, da sie mit unter der Ursprung der Vampirspezies waren. Die Gestaltwandler und Werwölfe kamen ebenfalls nicht miteinander zurecht, da jede der beiden Spezies der Meinung war, dass sie stärker und ursprünglicher sei. Die Feen und das Meervolk standen ebenfalls in einem tiefen kulturellen Konflikt, da die Feen davon überzeugt waren, dass das Meervolk einst zu ihnen gehört hatte als niedrigere Form der Feen, während das Meervolk diese Deutung strikt ablehnte. der Umschwung
900 vChr bis 890vChr
Es war das Jahr 900 v Chr, und Walburga Reichardt, eine junge und talentierte Magierin, begann diese ständigen Konflikte zunehmend als sinnlos und selbstzerstörerisch zu empfinden. Sie galt als außergewöhnlich charmant und hatte die Fähigkeit, Vertrauen über Speziesgrenzen hinweg aufzubauen. Sie schloss sich mit einer kleinen Gruppe junger Vertreterinnen und Vertreter aller Spezies zusammen, Menschen, die wie sie den Wunsch nach einem friedlicheren Zusammenleben teilten und nicht länger bereit waren, die alten Feindschaften als gegeben hinzunehmen.Gemeinsam begannen sie, sich regelmäßig zu versammeln und ihre Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse miteinander zu teilen. Aus diesen Gesprächen heraus entstanden nach und nach erste gemeinsame Regeln und Grundsätze für ein friedliches Miteinander. Walburga übernahm dabei eine zentrale Rolle, indem sie die Ideen strukturierte, Gespräche moderierte und den Prozess zusammenhielt, doch die Inhalte selbst wurden von allen Beteiligten gemeinsam erarbeitet. Diese ersten Entwürfe waren kein offizielles Gesetz, sondern ein Versuch, eine neue Ordnung denkbar zu machen, die über die alten Grenzen hinausging. Als diese Schriften schließlich öffentlich bekannt wurden, reagierten die herrschenden Strukturen der damaligen Gesellschaft mit Ablehnung und Spott. Die ältere Generation der Spezies sah in ihnen eine gefährliche Utopie und eine Bedrohung der bestehenden Ordnung, während sie in den unteren und benachteiligten Schichten vieler Gemeinschaften überraschend viel Zustimmung fanden. Was als idealistischer Austausch begonnen hatte, entwickelte sich dadurch zunehmend zu einem gesellschaftlichen Konflikt, der schließlich in offene Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern dieser neuen Ideen mündete. vor dem großen Krieg
900 vChr bis 895vChr
Die Jahre von 900 bis 895 v Chr markierten den offenen Ausbruch des Konflikts zwischen den entstandenen Lagern. Was zuvor ein ideologischer Streit gewesen war, entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem flächendeckenden Krieg zwischen den Spezies.Ironischerweise war es eine der ältesten Harpyren, die die unterschiedlichen alten Spezies unter ihrer Führung zusammenbrachte. Durch diesen Einfluss spalteten sich die magischen Völker in zwei große Lager auf. Auf der einen Seite standen die Bewahrer des alten Status Quo, bestehend aus den alten magischen Wesen und großen Teilen der hohen Adelsfamilien, die sich weigerten, sich neuen Regeln zu unterwerfen, die das Zusammenleben einschränken sollten und ihre gewohnte Vormachtstellung infrage stellten. Auf der anderen Seite formierte sich das Lager der Rebellion, bestehend aus jenen, die die neuen Ideen Walburgas und ihrer Verbündeten unterstützten und einen grundlegenden Wandel hin zu einem geregelteren und friedlicheren Miteinander anstrebten und die nicht länger der Herrschaft der alten Regeln folgen wollten. Und ohne es ursprünglich beabsichtigt zu haben, wurde Walburga Reichardt zur zentralen Anführerin dieser Bewegung. Ihre Fähigkeit, unterschiedliche Spezies miteinander zu verbinden, machte sie zum natürlichen Mittelpunkt der Rebellion, auch wenn sie selbst nie nach dieser Rolle gesucht hatte. Dennoch nahm sie diese Verantwortung an, überzeugt davon, dass ein Wandel notwendig war, selbst wenn er nicht ohne Opfer möglich sein würde. Während dieser Zeit schloss sie einen Bund mit einem sehr alten Drachen, der unter dem Namen Talerys bekannt war. Talerys galt als eines der ältesten lebenden Wesen dieser Zeit, eine Kreatur von enormer Macht, die von vielen eher als Bestie denn als bewusstes Wesen betrachtet wurde. Zwischen ihm und Walburga entstand jedoch ein tiefes, instinktives Verständnis, das über Sprache und Speziesgrenzen hinausging. Die Kämpfe zwischen den beiden Lagern wurden in den folgenden Jahren immer brutaler und zerstörerischer. In dieser Zeit ritt Walburga auf Talerys in zahlreiche Schlachten und wurde so zu einem weithin sichtbaren Symbol der Rebellion. Trotz der Notwendigkeit dieser Gewalt blieb sie innerlich stark davon getroffen, dass sie gezwungen war, gegen Teile ihrer eigenen Gesellschaft zu kämpfen und alte Bindungen zu brechen, um eine neue Ordnung durchzusetzen. der große magische Krieg
895vChr bis 890vChr
Die Jahre von 895 bis 890 v Chr wurden später als der Große Magische Krieg bezeichnet. Eine dunkle und blutige Zeit, die den Konflikt zwischen den beiden Lagern endgültig eskalieren ließ. Am Ende dieser fünf Jahre konnte sich die Rebellion durchsetzen. Der Sieg war jedoch kein einfacher Triumph, sondern das Ergebnis eines erschöpfenden und verlustreichen Krieges, der alle beteiligten Spezies tief erschütterte.In der Folge dieser Ereignisse kam es zu einer grundlegenden Neuordnung der magischen Gesellschaft. Die Feen zogen sich nach dem Krieg zunehmend aus dem politischen Gefüge zurück und schotteten sich stärker von den übrigen Völkern ab, was ihre besondere, bis heute bestehende Distanz zu anderen Spezies begründete. Um zukünftige Konflikte dieser Art zu verhindern, wurde der Hohe Rat der magischen Gesellschaft gegründet. Dieser sollte in Zukunft als zentrale Instanz dienen, um Streitigkeiten zwischen den Spezies auf diplomatischem und rechtlichem Wege zu klären und offene Kriege zu verhindern. Im Zuge dieser Neuordnung wurden erstmals verbindliche Gesetze und gemeinsame Regeln für alle Völker festgelegt. Diese mündeten im sogenannten Bündnis der Sieben Völker, das von allen großen magischen Spezies unterzeichnet wurde und die Grundlage der heutigen Ordnung bildet. Selbst die Feenkönigin setzte ihre Unterschrift unter dieses Bündnis, kehrte jedoch nach der Unterzeichnung in ihren Hof zurück und hielt sich seither weitgehend aus der gemeinsamen politischen Struktur heraus. Die frühe Ordnung der magischen Welt
890vChr bis 1200nChr
Die Jahre nach dem Großen Magischen Krieg von 890 v Chr bis etwa 1200 n Chr galten als eine lange Phase relativer Stabilität und Neuordnung innerhalb der magischen Gesellschaft. Die neu geschaffenen Strukturen des Hohen Rates festigten sich zunehmend und sorgten für eine deutliche Verringerung offener Konflikte zwischen den Spezies. Walburga Reichardt und ihre engsten Verbündeten sowie deren Familien wurden in dieser Zeit zu historischen Schlüsselfiguren. Ihr Beitrag zur Beendigung des Krieges wurde international anerkannt und über Generationen hinweg gewürdigt. Die Reichardts selbst etablierten sich dauerhaft im Hochadel und entwickelten sich zu einer der politisch einflussreichsten Familien innerhalb der magischen Gesellschaft, deren Wort in vielen Fragen hohes Gewicht besaß. Über viele Jahrhunderte hinweg blieb die magische Welt weitgehend im Gleichgewicht. Die neu geschaffenen Regeln und Institutionen verhinderten größere Eskalationen, auch wenn regionale Spannungen nie vollständig verschwanden. Im Verlauf des Mittelalters begann sich jedoch die Welt der Menschen zunehmend zu verändern. Immer mehr Menschen wurden sich der Existenz magischer Wesen bewusst, was zu wachsender Unsicherheit und Ablehnung führte. In Reaktion darauf formierte sich innerhalb der katholischen Kirche die Inquisition, deren Ziel es war, das Auftreten und die Einflussnahme magischer Wesen innerhalb der menschlichen Gesellschaft einzudämmen und zu bekämpfen. Um die magische Gesellschaft vor zunehmender Verfolgung und Entdeckung zu schützen, wurden neue Schutzstrukturen geschaffen. Dazu gehörte unter anderem die schrittweise Institutionalisierung des magischen Ministeriums als zentrale Verwaltungs- und Schutzbehörde. Parallel dazu entstanden verschiedene magische Schulen, die nicht nur der Ausbildung dienten, sondern auch dazu beitrugen, junge magische Wesen frühzeitig in die Gesellschaft zu integrieren und ihre Fähigkeiten kontrolliert zu entwickeln. |
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