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die magische Stände
Allgemeines
Seit dem Ende der großen Hexenkriege im Mittelalter haben sich in der magischen Welt feste gesellschaftliche Strukturen herausgebildet. Diese beruhen nicht auf der Reinheit des magischen Blutes, sondern auf Herkunft, Einfluss, Vermögen und Macht. Obwohl die Bezeichnungen im alltäglichen Sprachgebrauch kaum noch genutzt werden, haben sie in den höchsten Kreisen – vor allem bei alten Familien – bis heute Gewicht. In offiziellen Dokumenten oder bei formellen Anlässen erscheinen sie unter dem Namen als gesellschaftlicher Rang.Gesellschaftliche Bedeutung
Obwohl diese Stände heute offiziell keine rechtliche Bedeutung mehr haben, richten sich viele Familien – vor allem die Nobilitari und Beaturi – noch immer danach, wen man heiratet, mit wem man Geschäfte macht und wem man vertraut. Für viele Proliatori und Plebsaria sind die alten Bezeichnungen nur Relikte vergangener Tage – sie definieren Wert durch Taten, Wissen und Loyalität, nicht durch Titel oder Gold.Nobilitari – Der Hochadel
Die ältesten Familien der magischen Welt, oft mit uralten Erblanden und tief verwurzelter Magie. Sie waren die ersten, die sich Land und Einfluss sicherten und bestehen bis heute und sind überall hoch angesehen. Status: Politische, kulturelle und magische Elite. Typische Merkmale: Einflussreich, traditionsbewusst, manipulationsfreudig. Beaturi – Der Geldadel
Familien, die durch Handel, Alchemie oder Artefaktherstellung zu Reichtum gelangten. Sie haben sich über Jahrhunderte hochgearbeitet und gehören zu den höchsten Kreisen. Status: Neuadel, aufstrebend, häufig Förderer von Schulen oder Forschung. Typische Merkmale: Ehrgeizig, charmant, risikobereit. Proliatori – Der Kriegsadel
Familien, die durch Tapferkeit und Opfer in den Hexenkriegen geadelt wurden. Sie betrachten sich meist nicht als Teil des Adels, werden aber dennoch als Teil davon betrachtet. Status: Hoch angesehen in militärischen und magischen Verteidigungsstrukturen. Typische Merkmale: Loyal, ehrhaft, stolz – aber oft arm an Gold. Plebsaria – Der Mittelstand
Familien ohne Titel, aber mit solider Bildung und handwerklichem Können. Sie stehen in Sachen Magie dem Adel in nichts nach. Status: Rückgrat der magischen Gesellschaft. Typische Merkmale: Fleißig, bodenständig, kreativ. Civialis – Das gemeine Volk
Diese Schicht besteht aus jenen, die noch weniger Geld als die Plebsaria haben. Sie sind meist Menschen mit schwacher oder untrainierter Magie, da sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, um eine richtige Ausbildung zu bekommen. Status: Oft am Rand der Gesellschaft, aber unverzichtbar für Handel und Versorgung. Typische Merkmale: Anpassungsfähig, praktisch, überlebensfähig. Sanya – Die Nichtmagischen
Hierbei handelt es sich um Menschen ohne jede magische Begabung.Status: Lebten früher getrennt von der magischen Welt, meist ahnungslos über deren Existenz. Inzwischen leben sie mit den magischen Wesen zusammen. Besonderheit: In alten Chroniken wurden sie „Sanya“ genannt, weil man glaubte, sie seien für die Magie blind geboren. |
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