Magier
How-To
the Alliance of Liberty
the Holy Catholic Empire
Spezies
die magische Welt
Danu School of Magic
Akademie Falkenschwinge
Ilmatar Internat
Imperiale Akademie
Magier
Magier
Allgemeines
Magier ist der offizielle Sammelbegriff von Hexen und Zauberern. Sie unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von gewöhnlichen Menschen und machen 60% der magischen Gesellschaft aus. Sie altern langsamer, leben meist zwei bis drei Jahrhunderte und tragen in sich die Essenz roher Magie – eine Energie, die ihr Leben verlängert, ihre Sinne schärft und sie befähigt, die Welt auf eine Weise wahrzunehmen, die Sterblichen verborgen bleibt.

Magie fließt in ihnen wie ein zweiter Pulsschlag. Sie ist kein Fremdkörper, sondern ein Teil ihres Wesens, der mit Emotion, Wille und Konzentration gelenkt werden muss. Doch obwohl sie Magie in sich tragen, sind sie körperlich ebenso verletzlich wie Menschen. Krankheiten, Wunden und Erschöpfung können sie treffen, wenn auch mit verzögerter Wirkung. Ihr Blut heilt nicht schneller, ihr Körper bleibt menschlich – es ist die Magie, die sie aufrecht erhält.

Um ihre Kräfte zu bündeln, benötigen sie Zauberstäbe, gefertigt aus Zauberstabholz und -kernen, welche die Magie leiten und bündeln. Ohne einen solchen Fokus können sie Magie zwar spüren, aber nur schwer kontrollieren. Unfokussierte Magie neigt dazu, unberechenbar zu reagieren – besonders bei starken Emotionen. Die meisten lernen daher früh, ihr Inneres zu disziplinieren, um die Balance zwischen Macht und Menschlichkeit zu wahren.

Hexen und Zauberer gelten in der Gesellschaft als vielseitig, wissbegierig und anpassungsfähig. Manche widmen ihr Leben der Forschung, anderen Heilung, der Politik oder der Kriegsführung. Trotz ihrer langen Lebensspanne sind sie nicht unsterblich – sie altern, sie sterben, und sie verlieren manchmal sogar die Kontrolle über ihre eigene Kraft, wenn Wille und Geist schwinden.

In ihrer Geschichte gibt es keine klare Trennung zwischen Licht und Dunkelheit – die meisten verstehen, dass Magie selbst neutral ist. Erst der Mensch, der sie führt, entscheidet über ihren Zweck.

Magie
Hexen und Zauberer besitzen die Fähigkeit, nahezu jede Form der Magie zu wirken. Ob Telekinese, Telepathie, Elementarmagie oder Heilkunst – ihre Fähigkeiten sind breit gefächert und nur durch ihre Erfahrung, ihren Fokus und ihre Kreativität begrenzt.

Zauberstäbe und Zepter dienen als essenzielle Werkzeuge, um ihre Kräfte zu bündeln und zu lenken. Ohne einen solchen Fokus ist die Magie zwar spürbar, aber schwer zu kontrollieren. Unkontrollierte Magie kann unberechenbare Effekte hervorrufen, insbesondere unter emotionalem Stress.

Neben direkten Zaubern beherrschen viele Hexen und Zauberer die Kunst des Brauens von Zaubertränken. Diese Tränke reichen von Heilmitteln über Verstärkungszauber bis hin zu Substanzen, die verborgene Kräfte freisetzen oder vorübergehend verändern. Darüber hinaus sind sie fähig, magische Gegenstände zu erschaffen und zu verzaubern. Diese Gegenstände können alltägliche Zwecke erfüllen, wie Schutz oder Kommunikation, oder als mächtige Werkzeuge im Kampf oder in der Forschung dienen. Die Qualität und Stärke eines magischen Objekts hängt stets von der Erfahrung und der Intention des Schöpfers ab.

Ihre Magie ist ein Werkzeug, ein Ausdruck ihres Willens und ihrer Persönlichkeit. Die Bandbreite der Kräfte macht Hexen und Zauberer zu vielseitigen und gefürchteten Akteuren in jeder Gesellschaft.

Kinder & Mischehen
Hexen und Zauberer können sich sowohl untereinander als auch mit anderen magischen Spezies fortpflanzen. Ihre Nachkommen erben in der Regel die magische Natur beider Eltern, wobei die Ausprägung von Fähigkeiten, Stärke und Talent variieren kann. Die Kombination aus verschiedenen magischen Linien führt oft zu einzigartigen Kräften, seltenen Begabungen oder besonderen Affinitäten zu bestimmten Arten von Magie.

Kinder werden in menschlicher Gestalt geboren und entwickeln ihre Kräfte im Laufe der Kindheit. Frühzeitig werden sie in der Nutzung von Zauberstäben oder Zeptern geschult, lernen magische Disziplin, Trankkunst und die Grundlagen der Verteidigung. Anders als bei Werwölfen oder Gestaltwandlern gibt es keine Phase, in der sie in einer tierischen Gestalt geboren werden – ihre magische Natur manifestiert sich auf andere Weise, etwa durch angeborene Sinnesfähigkeit oder außergewöhnliche Reflexe.

Mischehen gelten unter Hexen und Zauberern als normal und werden in der Regel toleriert oder sogar gefördert. Besonders mächtige oder angesehene Familien sehen in solchen Verbindungen oft eine Chance, Fähigkeiten zu bündeln und neue magische Linien zu schaffen. Konflikte entstehen eher dann, wenn gesellschaftliche Erwartungen, Blutlinienprestige oder kulturelle Traditionen aufeinandertreffen.

Die Kinder solcher Verbindungen wachsen meist mit einer bewussten Vorstellung ihrer Herkunft auf. Sie werden ermutigt, ihre Kräfte zu entwickeln und der Status des eigenen Blutes bezüglich der Abstammung spielt absolut keine Rolle. Sie kommen in jungen Jahren bereits auf die Danu School of Magic, oder auf eine andere magische Schule, damit ihre Fähigkeiten früh gefördert werden können.